Venenleiden, Krampfadern wirksam behandeln
Viele merken es, am Abend wenn die Beine schwer werden aber zu oft wird nichts gegen das Venenleiden getan. Man sagt sich das geht schon wieder weg und ignoriert den “Hilfeschrei” der Füße.
Venenleiden Es gibt einen guten Zeitpunkt, etwas gegen Krampfadern zu tun: Jetzt!
Mit diesen Tipps können Sie sanft vorbeugen oder im Ernstfall die optimale Behandlung wählen.
Natürlich sind Frühling und Sommer die besten Jahreszeiten für kurze Röcke und Shorts. Doch was ist mit der Zeit davor und danach? Schließlich will „Frau” das ganze Jahr über schöne Beine haben und zwar ohne Krampfadern. Und die sind nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein medizinisches Problem: Sie schmerzen und lassen die Beine anschwellen. Fast zwei Drittel aller Frauen in Deutschland haben mit Venenleiden zu kämpfen. Zum Glück ist aber nur jeder zehnte Fall so schwer, dass ärztliche Kunst gefragt ist. In den meisten Fällen können Sie Krampfadern vorbeugen oder sogar ganz verhindern. Die Gesundheit ist ein kostbar Gut trag das immer in des Herzens Glut.
Die Hauptursache von Venenleiden.
Eine Frage des Lebensstils Die Hauptursachen der knotigen, erweiterten Venen sind schnell aufgezählt: Eine oft vererbte Schwäche des Bindegewebes und/oder ein ungünstiger Lebensstil. Wer viel sitzt oder steht, dazu die Füße ständig in enge Socken oder Schuhe mit hohen Absätzen zwängt, der gibt dem Blut in den Beinvenen keine Chance, störungsfrei zu fließen. Fehlt es außerdem an regelmäßiger Bewegung und lagern auf den Hüften ein paar Pfunde zu viel, sammelt sich das Blut nur allzu gern in den Beinen.
Und das bleibt nicht ohne Folgen: Das gestaute Blut überdehnt die Venen, die sonst wie Ventile arbeitenden Venenklappen versagen ihren Dienst, das Blut „versackt” in den Beinen - die Folgen sind dann als Krampfadern sichtbar.
Wie man Venenleiden und Krampfadern verhindern kann.
- Vermeiden Sie längeres Sitzen und Stehen, bewegen Sie sich öfter.
- Tragen Sie bequem weite Strümpfe und Schuhe.
- Verzichten Sie auf ausgiebige Sonnenbäder, häufige Saunagänge und warme Packungen. Die Wärme entspannt auch die Venen, die Entstehung von Krampfadern wird so gefördert.
- Bauen Sie eventuelles Übergewicht ab.
- Tragen Sie Kompressionsstrümpfe.
- Gut für Ihre Venen ist regelmäßige Bewegung. Spazieren gehen, Rad fahren und Schwimmen fördern den Blutstrom in den Beinvenen, weil dabei die Wadenmuskeln wie Pumpen arbeiten und das Blut in Richtung Herzen zurückbefördern. Wassertreten, Kaltwassergüsse und kalte Fußbäder tun ein Übriges: Das Wasser aktiviert die Muskulatur der Venenwände und lindert so vor allem das typische Schweregefühl in den Beinen.
Kompressionsstrümpfe gegen Krampfadern und Venenleiden
es gibt sie mittlerweile in vielen attraktiven Farben und können auch bei ausgeprägten Krampfadern noch helfen. Regelmäßig getragen unterstützen sie ebenfalls die Muskelpumpe in den Beinen und fördern den Blutstrom in den Adern. Venenmedikamente und -salben, die Sie Rezeptfrei in Apotheken bekommen, eignen sich nur als ergänzende Behandlung. Dann haben aber auch sie einen positiven Effekt.
Venenwalking kann gegen Krampfadern helfen.
so geht’s! Als Vorbeugungsmaßnahme gegen Krampfadern und schwere Beine hat sich vor allem das Venenwalking bewährt. Es geht ganz einfach, versuchen Sie es: Setzen Sie Ihre Ferse zuerst auf den Boden auf. Rollen Sie dann Ihren Fuß vollständig von der Ferse bis zu den Zehen ab. Richten Sie Ihre Füße dabei so aus, dass Ihre Fußspitzen zum Ziel zeigen. Schwingen Sie Ihre angewinkelten Arme im Rhythmus Ihres Körpers mit der rechten Hand zur linken Körperhälfte und umgekehrt mit. Gehen Sie bewusst Schritt für Schritt und etwas schneller als gewöhnlich. Ihre Schritte sollten bis in die Gesäßmuskeln spürbar sein. Gehen Sie zusätzlich mehrmals täglich für ein paar Sekunden in den Zehenspitzenstand.
OP nur als letzte Alternative gegen Venenleiden.
Operiert werden sollten Krampfadern nur, wenn sie starke Beschwerden bereiten oder ein ausgeprägtes kosmetisches Problem darstellen. Dabei werden heutzutage nur noch in schweren Fällen von Venenleiden die veränderten Venen vom Knöchel bis zur Leiste komplett entfernt.
Meistens kommen wesentlich schonendere ambulante Verfahren zum Einsatz. Bei der CHIVA-Methode wird der Blutstrom in die kranken Venenanteile lediglich unterbrochen, die Vene selbst bleibt im Körper. Bei jedem fünften Patienten ist später jedoch ein zweiter Eingriff nötig. Ein weiteres (ambulantes) Verfahren ist die Radiofrequenz-Ablation (RFA). Die kranke Vene wird mittels eines Katheters von innen unter meist örtlicher Betäubung erhitzt und so „verschweißt”. Nach drei bis vier Tagen können die meisten Patienten wieder ihrer normalen Tätigkeit nachgehen. Die Laser-Koagulation funktioniert ähnlich: Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie auch bei größeren und tiefer liegenden Krampfadern zum Einsatz kommen kann. Bei der Schaumverödung wird ein Schaumartiges Mittel in die kranke Vene gespritzt und die Gefäßwände so verklebt. Anschließend baut der Körper die verödeten Venen ab. Die Kostenübernahme sollte vorher mit der Krankenkasse geklärt werden.
Ein Fall für die Experten Wichtig ist, dass ein auf Krampfadern spezialisierter Arzt zunächst eine Diagnose stellt und festlegt, welche Behandlung die Beste für den jeweiligen Fall ist. Denn nicht jedes Verfahren ist für jeden Patienten gleich gut geeignet. Und gegebenenfalls sollte eine zweite Meinung eingeholt werden.
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