Endlich mit dem Rauchen aufgehört
Langsam wird die Luft für Raucher dünn. Denn seit dem 1. September hat sich das Nichtrauchergesetz geändert. Jetzt darf in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln nicht mehr gequalmt werden. Ein idealer Zeitpunkt, um von der Zigarette loszukommen und endlich mit dem Rauchen aufhören.
Doch wie schafft man es mit dem Rauchen aufzuhören? Welche Methoden helfen bei der Raucher Entwöhnung? Und wie wirkt Nikotin auf den Körper? Ein Überblick:
Die Raucher Sucht beginnt im Hirn
Beim Rauchen wirkt bereits der erste Zug an der Zigarette stimulierend. Schon Sekunden nach der Inhalation löst das Nikotin Glücks- und Entspannungsgefühle im Gehirn und verringern die Gier nach dem Glimmstengel. Offenbar dauerhaft: Fast die Hälfte der untersuchten Anwender kam bis zum Ende der 12-wöchigen Behandlung ohne ihren üblichen Konsum aus.
Für wen geeignet? Wer stark unter dem Raucher Entzug leidet, kann mit Hilfe der neuen verschreibungspflichtigen Mittel den Ausstieg aus der Sucht schaffen. Wichtig: Die Kassen tragen die Kosten der Therapie nicht wie übrigens auch bei allen anderen Mitteln und Methoden.
Das rauchen aufhören mit Nikotinersatzmittel
Kaugummi, Pflaster oder Nasenspray gehören zu den beliebtesten Hilfsmitteln zur Rauchentwöhnung. Das darin enthaltene Nikotin mildert Entzugssymptome wie Heißhunger oder schlechte Laune.
Für wen geeignet? Die Ersatzpräparate eignen sich besonders gut für Raucher, die körperlich stark abhängig sind.
Das rauchen aufhören mit Akupunktur
Mit Hilfe der Nadeltherapie soll die Rauchlust gelindert werden. In der Regel stechen Akupunkteure drei Nadeln in die Suchtpunkte des Ohrs.
Für wen geeignet? Gerade in der akuten Entwöhnungsphase
sollen die Nadelstiche das Rauchverlangen lindern und bei der Entspannung helfen.
Das rauchen aufhören mit Hypnose
Bei der Trance-Therapie soll im (Unter-)Bewusstsein des Patienten verankert werden, dass Rauchen verzichtbar ist und Nichtrauchen nur Vorteile hat.
Für wen geeignet? Die Tiefenentspannung hilft oft jenen Rauchern, die schon alles andere ausprobiert haben. Zuerst w-erden im Gespräch bestehende Verhaltensmuster analysiert, später positive Visionen entwickelt, die dann langfristig aus der Sucht helfen.
Weitere Verfahren um mit dem rauchen aufzuhören
Scliüssler-Salze Homöopathisch wirkende Schüssler-Salze unterstützen den Körper bei der Rauchentwöhnung: Beim Nikotinentzug hilft das Salz Nr. 14 (Kalium bromatum D 6). Die akute Gier nach Nikotin stoppt das Salz Nr. 7 (Magnesium phos, D 6). Ihr Apotheker berät Sie in Fragen der richtigen Dosierung.
Die besten Tipps um Endlich Nichtraucher zu werden?
- Motivation überprüfen Will ich wirklich mit dem Rauchen aufhören? Oder tue ich es nur, weil meine Familie es will? Stellen Sie hierzu eine Pro- & Kontra-Liste auf.
- Vorbereitungen treffen Legen Sie einen (stressfireien) Tag fest, an dem Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Prüfen Sie, wann und in welchen Situationen Sie zur Zigarette greifen und werfen Sie alle Rauchutensilien weg.
- Pläne kundtun Weihen Sie möglichst viele Leute in Ihr Vorhaben ein.
- Schließen Sie eine Wette ab, dass Sie es schaffen und freuen Sie sich schon auf Ihren Preis.
- Vorteile bewusst machen Sagen Sie sich immer wieder laut die Vorteile des Nichtrauchens (siehe Kasten unten).
- KursAngebote Nehmen Sie an einem Anti-Raucher-Kurs teil. Er hilft Ihnen dabei, Ihr Leben ohne Zigaretten auszurichten (Termine und Adressen über die Krankenkassen).
Rat und Hilfe für angehende Nichtraucher
1. TABLETTEN Neue Wirkstoffe wie Vareniclin stoppen das Verlangen nach Nikotin - ganz ohne Entzugserscheinungen
2. SCHÜSSLER-SALZE Die homöopathisch verdünnten Salze helfen bei Rauchentwöhnung
3. PFLASTER Nikotinersatzmittel mildern Heißhunger-Attacken oder schlechte Laune
4. HYPNOSE Trance-Therapien stärken den Willen, aufzuhören
Nikotinverzicht und wie der Körper reagiert
Selbst nach jahrelangem Tabakkonsum beginnt bei einem Rauchstopp die Selbstheilung innerhalb weniger Minuten. So reagiert unser Organismus eines angehenden Nichtraucher:
- NACH 20 MINUTEN Nichtrauchen:
Die Körpertemperatur normalisiert sich. Die Herzschlagfreqüenz-, und der Blutdruck gleichen sich dem eines Kächtrauchers an. - NACH 24 STUNDEN Nichtrauchen:
Der Kohlenmonoxid-Gehalt im Blut sinkt. Die Blutgefäße und Organe bekommen mehr Sauerstoff. Man fühlt sich fitter und leistungsstärker. - NACH 1 BIS 2 TAGEN Nichtrauchen:
Geruchs- und Geschmackssinn verbessern sich. Das Atmen fällt leichter, das Herzinfarktrisiko sinkt. - NACH 3 BIS 9 MONATEN Nichtrauchen:
Der Rauchemusten geht merklich zurück. Der Kreislauf stabilisiert sich, das Immunsystem wird gestärkt und die Lungenfunktion ist besser. - NACH 1 BIS 2 JAHREN Nichtrauchen:
Das Heizinfarktrisiko senkt sich um 50 Prozent. - NACH 10 JAHREN Nichtrauchen:
Das Lungenkrebsrisiko halbiert sich.
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