Milch und MilchproduktenDioxin- und dioxinähnliche PCB sind in Milch und Milchprodukten nach Mitteilung des Agrarministeriums in Düsseldorf kaum noch nachzuweisen.

Das Chemische Landes- und Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Münster untersuchte 72 Milchproben der 18 Molkereibetriebe in Nordrhein-Westfalen auf Dioxin- und dioxinähnliche PCB-Verbindungen. Dabei lagen alle Proben deutlich unter den festgelegten Höchstwerten. Damit setzt sich der seit Anfang der 90er Jahre beobachtete Trend einer sinkenden Dioxinbelastungen in Milchprodukten fort. Die Belastung hat um 65 % abgenommen.

Als Dioxine bezeichnet man eine Gruppe von langlebigen chlorierten organischen Verbindungen, die hochgiftig (kanzerogen) sind. Sie entstehen als Nebenprodukte bei thermischen Prozessen (z.B. Müllverbrennung). Dioxine reichern sich in der Umwelt an und werden vom Menschen über pflanzliche und tierische Nahrung aufgenommen.

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind hochgiftige und vermutlich krebsauslösende, chemische Chlorverbindungen. Sie wurden bis in die 80er Jahre in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, Hydraulikanlagen und auch als Weichmacher eingesetzt. Seit 2001 ist ihre Verwendung weltweit verboten.

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