Glückliche Kühe haben besseres Fleisch

webmaster on März 18th, 2007

Glückliche Kühe haben besseres FleischWeidehaltung erhöht den ernährungsphysiologischen Wert von Fleisch.

Dies sagen Wissenschaftler des Forschungsinstitutes für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere in Dummerstorf bei Rostock (FBN).

Die Forscher untersuchten die Bestandteile von tierischem Muskelfett und fanden heraus, dass die Zusammensetzung leicht durch das Tierfutter beeinflusst werden kann. Das Muskelfett macht etwa 2 % im Muskelfleisch aus und setzen sich aus gesättigten (35-40 %), ungesättigten (30-45 %) und mehrfach ungesättigten (bis zu 15 %) Fettsäuren zusammen. Zugaben von Pflanzenöl wie etwa 5 % Oliven- oder Leinöl erhöhen den Anteil ungesättigter Fettsäuren deutlich. Die Wissenschaftler empfehlen als optimale Kombination eine Weidehaltung im Sommer sowie eine Gras-Silage- und Kraftfutterernährung mit 10 % Leinsamen im Winter. Dadurch verdopple sich der Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken sollen.

Eine Optimierung des Futters hat aber auch ihre Grenzen. Ein Zuviel an zusätzlich verfüttertem Öl beeinträchtigt leider bei zunehmendem Anteil an ungesättigten Fettsäuren die Haltbarkeit des Fleisches.

Die Forscher führen auch aus, dass Lämmer eine grundsätzlich gute Fettsäurezusammensetzung haben, egal, ob sie aus Stallmast oder aus Weidehaltung kommen.

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