Achtung beim Genuss von Räucherfisch
Bei einer von der Arbeiterkammer in Kärnten (Österreich) veranlassten Erhebung musste faste jede zweite Probe beanstandet werden. Die Gründe waren Mangel an Hygiene, zu hohe Bakteriengehalte oder Parasitenbefall.
Die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer Kärnten hat in verschiedenen Lebensmittelgeschäften und Supermärkten Räucherfische eingekauft und diese von der Lebensmitteluntersuchungsanstalt untersuchen lassen.
Unter den insgesamt 38 Proben von Räucherfisch waren Lachs, Makrelen, Forellenfilets, Heringe, Aal und Heilbutt von verschiedenen Herstellern zu finden. 17 von den untersuchten Proben wiesen entweder krankheitserregende Bakterien (Listerien), erhöhten Keimgehalt, Parasitenbefall oder Geruchs- und Geschmacksfehler auf. In einem Fall war der Listerienbefall so hoch, dass die Ware als gesundheitsschädlich eingestuft wurde.


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