SUDOKU HÄLT GEHIRN IN SCHWUNG
webmaster on November 9th, 2006
„Ständige geistige Anforderungen sind der beste Weg, ein funktionierendes Gedächtnis zu behalten“ sagt Dr. Hartmut Fahnenstich, Fachtherapeut für Hirnleistungstraining in der zum Elisabeth-Krankenhaus Essen gehörenden Memory-Clinic. „Stellen Sie sich das Gehirn vor wie einen Muskel. Wenn Sie einen Muskel vernachlässigen, ist er nicht mehr in der Lage, seine volle Leistung zu erbringen. Genauso ist es beim Gehirn.“ In den Verzweigungen des Gehirns verrichten rund 15 Milliarden Nervenzellen ihre Steuerungs- und Denkarbeit. Die so genannten Synapsen verbinden die Nervenzellen untereinander. Durch elektrische Signale und chemische Reaktionen werden auf diese Weise Abermilliarden von Daten verwaltet und Informationen ausgetauscht. „Immer, wenn wir etwas lernen und geistig gefordert werden, bilden sich Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen”, erklärt Fahnenstich. „Je häufiger sich also das Gehirn mit neuen Aufgaben beschäftigen muss, desto mehr Verknüpfungen entstehen. Werden schon in jungen Jahren sehr viele Synapsen gebildet, ist dies auch für unsere kognitiven Fähigkeiten im Alter hilfreich.“
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